Freitag, 30. Oktober 2015

Halloween - Snacks

Der nächste „Feiertag“ steht vor der Tür und die Kita fragt wieder einmal bei uns Eltern an, dass wir etwas Leckeres und Gruseliges zum großen Kita Frühstück beisteuern sollen.

Dabei ist nicht nur der Anlass zum Gruseln, sondern viel mehr, dass ich - die sich täglich mit gesunder Ernährung auseinandersetzt – den Griff zum Fertigprodukt immer noch so verlockend einfach finde. Gerade nach einem stressigen Arbeitstag, den auf einen wartenden Haushalt und einem trotzigen Anderthalbjährigen, ist es zu einfach beim Süßigkeiten Regal stehen zu bleiben und zuzugreifen. Vor allem wenn diese Zuckerware gekonnt von einer Marketingabteilung schön bunt und lecker beworben werden

Und doch kann ich mich jedes Mal eines besseren belehren, wenn ich nach ein wenig Recherche mit einem Rezept hervorgehe, welches leicht in einem vollen Alltag zu integrieren ist und womit sich die Kinder gleichzeitig ohne Reue die Bäuche vollschlagen können – vor allem ohne einen Zuckerschock zu erleiden. Zum heutigen Anlass – Halloween – möchte ich Euch ein paar leckere Mandarinen – Kürbisse und Bananen – Aliens vorstellen. Kinderleicht und lecker!


Für 10 Bananen Aliens brauchen wir:
  •        5 Bananen
  •        Candy Eyes aus dem Internet oder braune Zuckerschrift


Wie lassen wir die diese aufleben:
  •        Bananen schälen und halbieren
  •        Augen andrücken oder mit der Zuckerschrift zwei Augen und eine Nase malen
  •        Fertig


Für 10 Mandarinen – Kürbisse:
  •       10 Mandarinen
  •        1 Gurke


Wie bekommen wir diese hin:
  •       10 Mandarinen schälen und in einem Stück lassen
  •        Aus der Gurke kleine Stängel schnitzen
  •        Stängel auf der oberen Seite der Mandarine in die Mitte stecken
  •        Fertig







Sonntag, 25. Oktober 2015

Das Vorabend – Frühstück

Man kann es nicht leugnen, der Herbst zieht mit Pauken und Trompeten ins Land. Auch wenn ich gerade diese Jahreszeit mit all seinen bunten Farben so liebe, so komme ich nicht drum herum zuzugeben, dass mir gerade die dunklen und vor allem kühler werdenden Morgende doch auch ein wenig zu schaffen machen.

Also die perfekt Zeit, um von einem kühlenden Bircher Müsli oder Neudeutsch auch Overnight Oats genannt, auf eine wärmende Variante umzusteigen. Die mindestens genauso lecker und vor allem unkompliziert zuzubereiten ist. Die Sprache ist vom Baked Oatmeal. Das schöne an dieser Ofenvariante des Porridge ist, dass der Fantasie an Varianten keine Grenze gesetzt ist. Die Zubereitungszeit dauert etwa vier Minuten und im Ofen verweilt es eine Duschlänge.

Also was brauchen wir für zwei Portionen:
  •        10 EL Haferflocken. Ich tendiere zu den „Blütenzarten“.
  •        heißes Wasser oder Milch (Kuh, Mandel, Soja,...)
  •        Zimt
  •        Nüsse, z.B. Walnüsse
  •        Obst oder TK-Beeren
  •        Optional 1TL Mandelmus
  •        Optional 1TL Ahornsirup, Honig, Agavendicksaft


Wie wird’s gemacht:
  •       Ofen auf 180 Grad Umluft vorheitzen.
  •        Haferflocken in eine ofenfeste Form schütten
  •        Heißes Wasser oder Milch hinzugeben bis die Haferflocken gut bedeckt sind.
  •        Zimt und zerbröselte Nüsse hinzugeben und vermischen.
  •        Kurz ziehen lassen.
  •        Die Haferflocken mit dem beliebigen Obst bedecken. Gegebenenfalls noch ein ein paar Nüsse drüber streuen.
  •        Für 20-30 Minuten ab in den Ofen.
  •        Kurz duschen gehen.
  •        Optional kurz vor dem Genießen ein wenig süßen und mit Mandelmus bedecken.
  •        Bon appetit.


Tipps:
  •        Ich bereite diese Frühstück gerne am Vorabend schon vor. In dem ich die Haferflocken mit dem Zimt, Nüssen und Wasser schön über Nacht quellen lasse. Am Morgen selber gebe ich noch ein wenig Milch und das Obst hinzu, bevor ich es einfach und schnell in den Ofen schiebe und nach meiner Dusche heiß genieße.
  •        Das Baked Oatmeal hält sich gut und gerne 1-2 Tage und ich nehme es der Einfachheit halber die folgenden Tage mit zurArbeit und erwärme es mir mit einem Schuss Milch in der Mikrowelle. 1 Mal gekocht, 2 Mal genossen!







Sonntag, 18. Oktober 2015

Vollkorn-Dinkel-Crêpe à la mi

Unsere drei Kids lieben "Pannekoeken", die zugegebenermaßen Crêpe heißen müssten, aber das klingt nicht so schön.
Unser Kleinster könnte morgens, mittags und abends Pannekoeken essen.
Gut, dass mein Rezept ohne Zucker, mit Vollkorndinkelmehl und mit Sojamilch daherkommt.
Oft werden sie bei uns mit selbstgemachtem Apfelmus (ohne zusätzlichen Zucker gekocht) bestrichen verspeist und dann sind sie wirklich alltagstauglich.
Eine Crêpepfanne ist nützlich aber ein Crêpeverteiler und -wender sind für die Herstellung absoultes Muss.
Egal ob süß bestrichen oder bestreut oder herzhaft belegt, Crêpe sind das schnellste und leckerste Abendbrot der Welt!

Rezept für Dinkel-Vollkorn-Crêpe (etwa 2 Stück)

Zutaten:

  • 1 Ei
  • ca. 4 Eßlöffel Dinkel-Vollkornmehl 
  • eine Prise Meersalz
  • einige Esslöffel Sojamilch (oder Mandelmilch)
 

Zubereitung:

Das Ei in eine höhere Tasse schlagen.

 Dann etwa vier Esslöffel Mehl dazurühren.


Es muss soviel Mehl zum Ei bis sich die Mehl-Ei-Masse grade noch rühren läßt. (Je nach Eigröße ist die benötigte Mehlmenge etwas variabel.)


Dann etwas Sojamilchmilch dazugeben bis die Tasse bis (nicht ganz) zu Dreivierteln gefüllt ist, mit einer Gabel gut verrühren. Kurz stehen lassen.
(Wenn ich mehr als 1 Ei nehme, nehme ich einen schlanken hohen Behälter, mache im Verhältnis alles genauso, nur verrühre ich die Milch mit einem Zauberstab, damit es keine Klümpchen gibt.)


Jetzt in die gebutterte heiße Pfanne einen Klecks Teig (etwa die Hälfte des Tasseninhaltes) geben.
Und rasch mit dem Crêpeverteiler in kreisförmigen Bewegung von innen nach außen glatt streichen.


 Wenn der Teig fest geworden ist, den Crêpe mit einem langen Pfannenwender drehen.


Da-ta-ta-taaaaah: Fertig!

Guten Appetit!
Ganz liebe Grüße von eurer mi

Sonntag, 11. Oktober 2015

Schöner Feiern: Geburtstagskreis


Kindergeburtstage sind für Mamas und Papas immer irgendwie das arbeitsintensivste Fest des Jahres. Aber Geburtstagfeiern ist dafür auch unumstritten schön.

Wir alle (große wie kleine Familienmitglieder) lieben unsere (Kinder-) Geburtstage.
Bei drei Kindern (17, 10, 3 J) bringen wir es inzwischen schon auf 30-Mal Geburtstagsfeiern.

Der Ablauf steht bei uns bombenfest: alle stehen früher auf, um es auch an Wochentagen zu schaffen, noch tüchtig zu feiern, bevor alle aus dem Haus müssen. Zugegeben haben mein Schatz und ich immer die kleinsten Äuglein -vom vielen Vorbereiten- aber auch das gehört dazu ;-)

Wenn alle aufgestellten Kerzen brennen, singen wir Geburtstagslieder und das Geburtstagskind darf ins geschmückte Wohnzimmer kommen.

Etwas ganz Besonderes, mit dem unser Geburtstagmorgen dann beginnt ist der Geburtstagskreis. Abgekuckt haben wir ihn uns in der Montessori-Grundschule unserer Großen.


Rezept für einen wunderbaren Geburtstagskreis

 

Zutaten:

  • ein Tablett mit Kerzen
  • 12 Jahres-Bögen mit den 12 Kalendermonaten des Jahres
  • eine Weltkugel
  • einen Geburtstagskreis-Bogen, der die wichtigsten Ereignisse der Lebensjahre festhält 

Ablauf der Zeremonie:

Aus den Jahres-Bögen wird ein Kreis gelegt, in dessen Mitte die angezündeten Kerzen stehen.
Die Weltkugel wird an den Geburtsmonat gestellt.
Das Geburtstagskind nimmt die Kugel und läuft für jedes Lebensjahr eine Runde um den Kreis. Währenddessen wird vom Geburtstagskreis-Bogen abgelesen für welches Jahr das Kind die Runde läuft, gefolgt vom Text für das jeweilige Jahr. 
Am Schluss bleibt das Kind stehen, wird beglückwünscht und von allen geknuddelt!


Der Geburtstagskreis stellt das Leben des Geburtstagskindes und alle seine Erlebnisse in den Mittelpunkt.
Er würdigt das wunderbare Leben, das dem Geburtstagskind und uns geschenkt wurde und das wir gar nicht genug feiern können!!!
Erst nach dem Geburtstagskreis wird der Geburtstagstisch bewundert und startet bei uns das Geschenkeauspacken.


Unsere Tochter hat dann irgendwann eingeführt, dass wir an den Elterngeburtstagen auch laufen müssen und hat für uns großartige Geburtstagsbögen verfasst.....einziger Nachteil ist der Drehwurm, der sich bei zu vielen Lebensjahren einstellt.....aber Spaß macht es auch uns auf jeden Fall sehr.

Habt viele tolle Geburtstage mit euren Mäusen!!
Alles Liebe,
 eure mi

Sonntag, 27. September 2015

Cabbage Salad à la Carline aus dem The Third Eye -Vegetarian Reastaurant- in Paleochora, Kreta

Heute habe ich die große Ehre Euch Carline Harber-Botonakis und ihren sensationellen Cabbage Salad vorzustellen.
Carline und ihr tolles vegetarisches Restaurant kennen und lieben wir inzwischen seit 15 Jahren.
Sobald ich an Kreta-Urlaub denke, fange ich sofort an, das leckere Essen von Carline zu vermissen.
Ihr familiengeführtes Restaurant verwöhnt seine Gäste mit Gerichten griechischen, indischen, asiatischen, mexikanischen und arabischen Ursprungs.
Einer meiner Lieblinge, der es nicht verdient als Beilagensalat ein Schattendasein zu führen, ist Carline's Cabbage Salad. Allein die schlichte Übersetzung in "Kohlsalat" wird ihrem köstlichen Salat nicht gerecht. 




Kohl

Kohl passt als Wintergemüse gut in die kommende Jahreszeit.
Nebenbei bemerkt ist Kohl ein wahrer Ernährungsheld, er verbraucht nach dem Verzehr beim Verdauen fast mehr Kalorien als er mitbringt, wenn man so will hat er quasi Minuskalorien.
Von seinen Inhaltstoffen profitiert unser ganzer Körper.
Seine Ballaststoffe werden von unseren netten Darm-Mitbewohnern (den guten Darmbakterien) geliebt und darüber, dass es unserem Mikrobiom mit Kohl gut so geht, unterstützt er unsere Abwehrkräfte. Können wir grade im Herbst und Winter gut gebrauchen, oder?
Dazu halten uns seine wertvollen Inhaltsstoffe unter anderem auch Krebs vom Leib.
Gesund hält, dreimal pro Woche rohen bzw. ganz kurz gegarten Kohl auf dem Speiseplan zu haben.
Mit Carlines köstlicher Cabbage Salat Variante ist das null Problem.

Carline

 

Kind(er): Mama von einem erwachsenen Sohn

Ort:  Sie lebt mit ihrer tollen Familie und ihrem süßen Hund Riley in der Nähe von Paleochora, einem schönen Küstenörtchen ganz im Südwesten Kretas gelegen.

Wurzeln: Aufgewachsen ist sie in Neuseeland.

Geschichte: Carline hat vor etwas mehr als einem Vierteljahrhundert London bereist und ist, weil es ihr in England zu kalt war, zufällig in Paleochora, Kreta gelandet. Dort hat sie sich in ihren Mann Eftichios verliebt. Da blieb sie zunächst ein weiteres Jahr auf Kreta und hat dort gearbeitet, dann haben die beiden Indien zusammen bereist.

Idee: In Pushkar, Indien haben sie sich in das Essen und das Restaurant The Third Eye von ihren heutigen Freunden verliebt. Dort entstand die Idee gemeinsam ein eigenes vegetarisches Restaurant in Eftichios Heimat Kreta zu haben.

Restaurant:  Ihr eigenes griechisches The Third Eye wurde dann 1990 in Paleochora gegründet und trägt dem indischen Vorbild zu Ehren denselben Namen. Alles ist vegetarisch (teilweise vegan) und zubereitet mit frischem Obst und Gemüse vom familieneigenen Bio-Bauernhof inklusive der selber angebauten Oliven und dem köstlichen familieneigenen Olivenöl. Carline ist die Küchenchefin.

Rezepte: Sie stammen von ihren vielen Reisen durch die Welt, vom Hörensagen oder lieben Leuten, die sie getroffen haben. Carline spielt gerne mit Ideen und Essen und erfindet so immer neue tolle Gerichte (wer immer es mal nach Kreta schafft, probiere den Haussalat -eine geniale Mixtur aus sieben verschiedenen Salaten-) bzw. verleiht den Gerichten ihre ganz eigene köstliche Handschrift.

Lieblingsurlaub: Weihnachtszeit ist Urlaubszeit für die Familie, die dann die Welt bereist und sich  gerne ganz nebenbei zu neuen Ideen für die Küche inspirieren lässt. Dabei hat es ihnen vor allem der Süden Indiens angetan.


Cabbage Salad

 

Zutaten:

  • 1 fein geraspelter Weißkohl
  • 5 geraspelte Karotten
  • 1 Handvoll feingeschnittenen Sellerie
  • 5 feingehackte Knoblauchzehen
  • 1/2 Tasse Ketchup
  • 1/2 Tasse Essig
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 2 Teelöffel Korianderpulver
  • 2 Teelöffel Kurkumapulver
  • etwas Chillypulver 
  • 1/2 Tasse Olivenöl

Zubereitung: 

Den feingeraspelten Kohl, die Karotten, den Knoblauch und den Sellerie in eine Schüssel (mit Deckel) geben und vermischen. Ketchup, Essig und die Gewürze verrühren und über den Salat geben, obendrauf liegen lassen und nicht unterrühren. In einer Pfanne das Olivenöl heiß werden lassen und noch ganz heiß über den Salat verteilen. Ohne zu verrühren die Schüssel abdecken, abkühlen und einige Stunden ziehen lassen. Erst dann alles vermengen.

Kohlsalat lässt sich praktischerweise einige Tage im Kühlschrank aufbewahren und begleitet sehr lecker viele Gerichte.

Guten Appetit!

GLG von eurer mi


 

Montag, 21. September 2015

Apfel - Rosen

Herbstzeit ist Apfelzeit. Und da diese bekanntlich des Deutschen liebsten Obst sind, ist es genaue die richtige Zeit für eine neue genussvolle Rezeptidee, um diese faustgroßen,
runden Naturbälle voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu verspeisen.



Was wir brauchen:
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 2 rote Äpfel
  • Saft einer ½ Zitrone
  • Apfelmus 
  • Zucker- & Zimtmischung
  • 6 Muffinförmchen
So geht’s:
  • Den Ofen auf 190 Grad vorheizen.
  • Einen Topf mit Wasser und dem Saft einer halben Zitrone aufsetzen und kurz zum Kochen bringen. Der Zitronensaft verhindert, dass die Apfelscheiben ihre Farbe ändern und bräunlich anlaufen.
  • In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, halbieren, enthöhlen und in dünne Streifen schneiden.
  • Die Scheiben für ca 5 Min. in das siedende Wasser legen bis sie weich werden.
  • Den Blätterteig ausrollen mit dem Apfelmus dünn bestreichen
  • Den Teig in 6 lange Streifen schneiden.
  • Die Apfelspalten abtropfen und auf einem Stück Küchenrolle trocknen.
  • Die Apfelspalten entlang des Streifens legen und die untere Hälfte des Blätterteigsteifens nach oben über die Äpfel klappen.
  • Die Streifen vorsichtig von einer Seite aus ganz aufrollen - bis sie eine Rose formen. Das Ganze mit den anderen Blätterteigstreifen wiederholen.
  • Nun die 6 Apfelrosen in den Muffiförmchen ca. 40 Minuten bei 190 Grad backen. Sollten die Äpfel nach 30 Minuten anfangen zu stark zu bräunen, die Temperatur für die letzten Minuten ein wenig runterdrehen.
  • Vor dem Servieren mit der Zucker und Zimt Mischung leicht bestreuhen.


-       Bon Appetit.

Tipp:


  • Wer keinen Blätterteig mag, kann natürlich sehr gerne auf z.B. einen Hefeteig wechseln
  • Anstatt dem Zucker & Zimt kann man am Ende auch Puderzucker verwenden